Warum z.B. Bäume und Wälder neu gedacht werden müssen

An Orten der Erinnerung helfen wir der Natur, damit dort neues Leben wachsen kann. Dabei geht es nicht nur um Bäume, sondern um den Schutz von Natur, Artenvielfalt und Klima.

Vom Nutzbaum zum Klimabaum

Früher zählte vor allem, wie schnell ein Baum wuchs und wie viel Holz er lieferte. Seit dem Mittelalter wurden viele alte, heimische Wälder gerodet und durch wenige, oft fremde Baumarten ersetzt. Dadurch gingen natürliche Ökosysteme und Vielfalt verloren.

Heute spricht man von „Klimabäumen“. Sie sollen:

  • die Artenvielfalt erhöhen,
  • sich an den Klimawandel anpassen,
  • und die Gesundheit von Mensch und Natur fördern.

Es gibt unterschiedliche Klimabäume, je nach Standort:

  • für Städte,
  • für Wälder,
  • sowie für Parks, Gärten und Friedhöfe.

Gerade in Parks und auf Friedhöfen ist die Auswahl einfacher, weil Platz, Wurzeln, Laub oder Früchte dort weniger Probleme verursachen.

Der Wald der Zukunft

Lange Zeit wurde der Schutz von Ökosystemen vernachlässigt. Heute ist klar: So kann es nicht weitergehen.
Zukünftige Wälder müssen anders aufgebaut sein:

  • Mischwälder statt Monokulturen
  • heimische und regional passende Baumarten
  • ergänzt durch einige Arten aus südlicheren Regionen, um besser mit dem Klimawandel umzugehen
  • Alleen und Baumreihen statt eintöniger Pflanzungen

Warum Mischwälder so wichtig sind

Ein vielfältiger Wald:

  • reinigt Wasser und hilft bei der Neubildung von Grundwasser,
  • ist widerstandsfähiger gegen Schädlinge, Krankheiten und Stürme,
  • schützt den Boden vor Starkregen und Überschwemmungen,
  • sorgt für Abkühlung des Klimas,
  • und bietet Lebensraum für Insekten, die für den natürlichen Kreislauf unverzichtbar sind.

Fazit:
Der Wald der Zukunft ist vielfältig, naturnah und anpassungsfähig – und damit lebenswichtig für Mensch, Tier und Umwelt.

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