Die Deichgräfin – wachsam zwischen Meer, Mensch und Natur
Die Deichgräfin ist ein Schaf – und mehr als das.
Sie lebt auf den Deichen an der norddeutschen Küste im Landkreis Stade und steht sinnbildlich für Achtsamkeit, Verantwortung und Zusammenhalt.
Als Deichschaf erfüllt sie eine lebenswichtige Aufgabe: Gemeinsam mit ihrer Herde tritt sie die Grasnarbe fest und sorgt so dafür, dass die Deiche stabil bleiben und Sturmfluten standhalten. Diese stille, stetige Arbeit schützt Küste, Land und Menschen.
Doch die Zeiten sind herausfordernd.
Die Rückkehr der Wölfe bringt Angst, Verluste und Unruhe in die Herden. Auch die Deichgräfin hat erlebt, wie Tiere aus ihrer Gemeinschaft gerissen wurden. Trauer und Wachsamkeit begleiten den Alltag – und dennoch geht die Arbeit weiter, denn sie ist unverzichtbar.
Gleichzeitig verändern sich Klima und Meer. Deiche werden erhöht, Stürme stärker, der Meeresspiegel steigt. Während Menschen schreiben: „Die Deiche sind sicher“, bleibt die Deichgräfin aufmerksam – bodenständig, präsent und nah an der Realität.
Wofür die Marke Deichgräfin steht
- für Schutz und Verantwortung
- für Naturverbundenheit und Klimabewusstsein
- für Standhaftigkeit in unsicheren Zeiten
- für das Zusammenspiel von Mensch, Tier und Landschaft
Die Deichgräfin ist ein Symbol für leise Stärke:
Sie steht auf dem Deich, hält zusammen, bleibt wachsam – und trägt dazu bei, dass Sicherheit möglich wird.
Zwei Artikel mit Hintergrundinformationen aus dem Jahr 2025


Liedtext – Christus, Antlitz Gottes – Gesungen am Gründonnerstag im April 2025, ausgewählt von Pastorin J. Wutkewicz
- 1) Christus, Antlitz Gottes, der du siehst, was uns beschämt. Christus, Weisheit Gottes, der umfasst, was uns zerreißt, erbarm dich unser. Christus, Heiland Gottes, der du löst, was uns bedrängt, gib uns deinen Frieden, gib uns deinen Frieden.
- 2) Christe, du LAMM Gottes, der du trägst die Schuld der Welt. Christe, du LAMM Gottes, der du trägst das Leid der Welt, erbarm dich unser. Christe, du LAMM Gottes, der du bist das Heil der Welt, gib uns deinen Frieden, gib uns deinen Frieden.

Wachsam! – vor allem dann, wenn die Sturmflutsaison begonnen hat.

Warum z.B. Bäume und Wälder neu gedacht werden müssen
An Orten der Erinnerung helfen wir der Natur, damit dort neues Leben wachsen kann. Dabei geht es nicht nur um Bäume, sondern um den Schutz von Natur, Artenvielfalt und Klima.
Vom Nutzbaum zum Klimabaum
Früher zählte vor allem, wie schnell ein Baum wuchs und wie viel Holz er lieferte. Seit dem Mittelalter wurden viele alte, heimische Wälder gerodet und durch wenige, oft fremde Baumarten ersetzt. Dadurch gingen natürliche Ökosysteme und Vielfalt verloren.
Heute spricht man von „Klimabäumen“. Sie sollen:
- die Artenvielfalt erhöhen,
- sich an den Klimawandel anpassen,
- und die Gesundheit von Mensch und Natur fördern.
Es gibt unterschiedliche Klimabäume, je nach Standort:
- für Städte,
- für Wälder,
- sowie für Parks, Gärten und Friedhöfe.
Gerade in Parks und auf Friedhöfen ist die Auswahl einfacher, weil Platz, Wurzeln, Laub oder Früchte dort weniger Probleme verursachen.
Der Wald der Zukunft
Lange Zeit wurde der Schutz von Ökosystemen vernachlässigt. Heute ist klar: So kann es nicht weitergehen.
Zukünftige Wälder müssen anders aufgebaut sein:
- Mischwälder statt Monokulturen
- heimische und regional passende Baumarten
- ergänzt durch einige Arten aus südlicheren Regionen, um besser mit dem Klimawandel umzugehen
- Alleen und Baumreihen statt eintöniger Pflanzungen
Warum Mischwälder so wichtig sind
Ein vielfältiger Wald:
- reinigt Wasser und hilft bei der Neubildung von Grundwasser,
- ist widerstandsfähiger gegen Schädlinge, Krankheiten und Stürme,
- schützt den Boden vor Starkregen und Überschwemmungen,
- sorgt für Abkühlung des Klimas,
- und bietet Lebensraum für Insekten, die für den natürlichen Kreislauf unverzichtbar sind.
Fazit:
Der Wald der Zukunft ist vielfältig, naturnah und anpassungsfähig – und damit lebenswichtig für Mensch, Tier und Umwelt.
Bis auf Weiteres eine aktive Zeit und viel Freude beim Anpacken und Mitmachen. Die KI half beim Text mit.





Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer macht in einem aktuellen Artikel vom 21. Juni 2025 über den BUND Niedersachsen deutlich: „Niedersachsen hat mit dem landesweiten Artenschutzprogramm und der Artenschutzoffensive wichtige Weichen gestellt. Dazu gehören u. a. die Ausweisung von Wildnisgebieten, ein Schutzprogramm für Wiesenvögel und konkrete Maßnahmen zur Datenverbesserung beim Monitoring gefährdeter Arten. Auch die Umsetzung des Biotopverbundes auf 15 % der Landesfläche ist ein zentrales Ziel. Klar ist aber auch: Für die Umsetzung brauchen wir alle an einem Tisch – besonders auch die Landwirtschaft und den Naturschutz.“ (Quelle: https://www.bund-niedersachsen.de/service/presse/detail/news/naturschutz-braucht-flaeche-arten-bra)
Ein persönliches Wort vorab
Wie umfangreich diese Website wird, steht noch nicht fest. Möglicherweise bleiben die Inhalte hier bewusst knapp oder werden überwiegend auf der Website unserer Kirchengemeinde zu finden sein. Auch wie viel Zeit und Energie ich künftig in Texte, Informationen und Veröffentlichungen investiere – und über welche Wege diese laufen – wird sich erst zeigen.
Sicher ist jedoch:
Mein Maskottchen „Die Deichgräfin®“ begleitet mich weiterhin. Seit vielen Jahren ist sie Botschafterin meiner Anliegen und trägt meine Botschaften nach außen.
In dieser Rolle steht sie für Artenvielfalt, Bewahrung der Schöpfung und Verantwortung für die Natur – die Schöpfungsbotschafterin.

Artenvielfalt und Klima – untrennbar verbunden
Die beiden größten Naturkrisen unserer Zeit hängen eng zusammen: der Verlust der Artenvielfalt und die Klimakrise. Besonders der Rückgang der (genetischen) Biodiversität verschärft die Klimakrise, da stabile Ökosysteme entscheidend für die Regulierung des Klimas sind.
Wird das Artensterben nicht gestoppt, wird sich auch die Klimakrise weiter zuspitzen. Der Schutz der biologischen Vielfalt ist daher ein zentraler Schlüssel für eine lebensfähige Zukunft.