Im Moor nebenan, nördlich und westlich neben dem Geestrand.

Hiermit bette ich mein Maskottchen “Die Deichgräfin” in die gesamte Thematik und örtlich ein:

Literarische Einordnung

Das Bild nimmt Motive aus “Der Schimmelreiter” von Theodor Storm auf und überträgt sie in eine heutige Küstenlandschaft. Der geisterhafte Schimmelreiter auf dem weißen Pferd erscheint als zeitloses Symbol für Verantwortung und Mahnung: Er beobachtet die Sturmflut, nicht als Herrscher über die Natur, sondern als Zeuge ihrer ungebrochenen Macht.

Die aufgewühlte See und das warme Abendlicht verbinden Schönheit und Bedrohung – ein Spannungsfeld, das bereits Storms Novelle prägt. Natur wird hier nicht romantisiert, sondern als dynamische, verletzliche und zugleich überlegene Kraft gezeigt. Die Nähe von Deich, Friedhof und Meer macht sichtbar, wie fragil menschliche Eingriffe in Küstenräume sind.

Im Vordergrund begegnen sich Schaf und Wasserbüffel als Sinnbilder alter Kulturlandschaften und neuer ökologischer Ansätze. Sie verweisen auf aktuelle Fragen des Küsten- und Naturschutzes, auf Biodiversität, extensive Beweidung und die ökologische Aufwertung von Übergangsräumen wie Friedhöfen, Deichen und Geesträndern.

So verbindet das Bild literarisches Erbe mit gegenwärtigen ökologischen Themen: Der Schimmelreiter steht nicht nur für vergangene Sturmfluten, sondern für die fortdauernde Aufgabe, Landschaft verantwortungsvoll zu gestalten – im Bewusstsein von Klimawandel, Meeresspiegelanstieg und dem notwendigen respektvollen Umgang mit der Natur.

KI unterstützte mich.

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